Karl Jenkins, Requiem

plakat requiemIm Schuljahr 2018/2019 widmet sich der Sophie-Barat-Chor dem Requiem von Karl Jenkins. Wir wollen das Werk am 29.3.2019 mit Solisten und einem Projektorchester im Kleinen Michel in Hamburg als „geistlich inszeniertes Konzert“ aufführen. Jenkins spannt musikalisch einen Bogen vom höllischen Schrecken des Jüngsten Gerichts (Dies irae) bis zur himmlischen Erlösung (In Paradisum), von Hiphop-Rhythmen bis zu engelsgleichem Chorgesang. Jenkins hat in den 800 Jahre alten lateinischen Text des Requiems (Totenmesse im Andenken an die Verstorbenen) fünf klassische japanische Haikus (kurze Gedichte, die einen Augenblick einfangen) eingefügt und mit den Melodien der Shakuhachi, einem alten japanischen Blasinstrument, kombiniert. Die Uraufführung des Werkes fand 2005 statt.

Jenkins’ Konzept, kulturell und spirituell noch Rätselhaftes mit Vertrautem in Verbindung zu bringen, hat uns schon mehrfach in den Bann gezogen. In der Vergangenheit haben wir bereits zwei Oratorien von Jenkins nicht nur musiziert, sondern auch inszeniert, um die Botschaften sinnlich erfahrbar zu machen und das Publikum  emotional, intellektuell und spirituell zu bewegen.